Die Scorpions kommen

Es geht immer noch schlimmer. Die Sparkasse wird im Mai eine Aktionswoche gegen Rechts ausrichten. Die klassische Zielgruppe solcher Maßnahmen sind normalerweise ja Jugendliche und junge männliche Erwachsene, die nach rechts abzudriften drohen.

Macht es Sinn, in diesem Rahmen eine gealterte Rockband zu buchen, deren Zenit seit 15 Jahren überschritten ist? Macht es Sinn, die klassische Zielgruppe solcher Maßnahmen durch einen Eintrittspreis von 25€+ auszuschließen?

Macht es Sinn, immense Gagen für einen einzigen Künstler auszugeben? Ich denke nicht.

Der Likedeeler geht von Bord

Von der Zeitschrift zur Befreiung der Gedanken zur Zeitstreitschrift. Die Redaktion des Likedeelers hat die letzte Ausgabe des für diese Stadt so wichtigen Mediums publiziert.

Nun stehen wir ohne da und eine neue Redaktion mit einer neuen Zeitungsidee ist nicht in Sicht, wie bedauerlich. Wer kann, sollte versuchen, noch ein Exemplar der aktuellen und letzten Ausgabe zu ergattern. In jedem Fall lohnt sich auch ein Blick in das Online-Archiv des Likedeelers.

Ganz besonders ans Herz legen möchte ich die Lektüre der Ausgabe 18, Subkultur und soziale Bewegung in Greifswald. Auf 76 Seiten wird anschaulich, eindrucksvoll und informativ die Dynamik und Geschichte Greifswalder Subkultur aufbereitet.

Es ist so unglaublich schade, dass Greifswald jetzt ohne diese unsagbar gute Zeitschrift sein wird.

Der Sturm

Schade, dass mein Netz gestern Nacht ausfiel, denn sonst wären die Eindrücke der Sturmschäden umittelbar ins Internet gelangt.

In der Steinstraße löste sich ein Baugerüst von der Fassade und hing über der Straße, Feuerwehr, Polizei und THW waren im Einsatz.

Die Arndt-Straße war von zerschellten Ziegeln gesäumt und viele Autos wurden beschädigt.

Bilderserie: Abriss Gützkower Straße

Ich habe in der Vergangenheit mehrfach auf den Abriss eines Hauses in der Gützkower Straße hingewiesen und den Prozess dokumentiert.

Hier gibt es ne kleine Bilderserie, in der wir sehen, dass hier das möglich wurde, was der Sozialismus nicht geschafft hat: Freiflächen. Ich bin gespannt auf den nächsten Stahl-Glas-Beton-Bau und die Wabe mit studentischen Apartments.

Tammert ist raus

Das Thema Tammert hat in den letzten Tagen den Lokalteil der Ostsee Zeitung erobert und es ist damit zu rechnen, dass der 32%-Überflieger jetzt abstürzt. Das Bedauerliche daran ist eigentlich nur, dass Arthur König sicher am stärksten von der Nichtwahl Tammerts profitieren wird. Anbei noch zwei Artikel aus der OZ zum Thema und ein großes Dankeschön für die rege Benutzung der Kommentarfunktion.

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