Hausdiener fürs Luxusapartment gesucht

Ein großzügiger Lebensstil zwischen gekühltem Champagner und hilfsbereiten Bediensteten ist in der Regel nicht nur eine Frage des Alters, sondern hängt vor allem vom persönlichen Reichtum ab. Im inoffiziellen Forum der Universität sorgt seit etwa zwei Wochen der frisch angemeldete Benutzer Justin92 mit seinen Beiträgen für allgemeine  Heiterkeit bei den übrigen Foristen.

Wie man sich bettet: Eigentumswohnungen mit Sauna und Garage

Der passionierte Segler Justin92 beginnt im kommenden Wintersemester sein BWL-Studium in Greifswald („nicht so n Schnulli, sondern was Vernünftiges“) und ist schon vor Beginn seines Studiums mächtig stolz auf seinen Intellekt: „Ich studiere, da muss man wohl intelligent sein. Jeder Trottel kann heutzutage Abitur machen. Stimmt! Aber nicht mit 1.2, wie ich.“

Da er aus Hamburg kommt und Mitte September noch keine Wohnung in Greifswald hatte, war Justin92 leider gezwungen, im Hotel zu übernachten. Man kann dem Leidgeprüften eigentlich nur wünschen, dass das dort angebotene Büffet seinen Ansprüchen genügte und er seine Wohnsituation inzwischen ändern und verbessern konnte. Um dies zu bewerkstelligen, inserierte der von seinen Eltern unterstützte Studienanfänger eine Suchanzeige, mit der er eine schön gelegene Eigentumswohnung mit „exklusiver Ausstattung und dem gewissen Flair“ finden wollte. Bei den bisherigen Besichtigungen war bislang leider noch nicht das passende Angebot dabei. Schade.

her mit dem schönen leben(Foto: schwarzwelt, HeiseFoto)

Dabei fallen Justin92s Vorstellungen einer gemütlichen Unterkunft sehr konkret aus: 3-4 Zimmer sollte sie haben, eine Einbauküche, ein Bad mit Badewanne, einen Balkon, eine Garage für das schnelle Auto und gerne auch eine Sauna. Eigentlich ist es doch bedauerlich, dass es hierorts so wenig Appartements mit Pooldach gibt.

Ordnung muss sein: Hausdiener zum Putzen und für frische Blumen

Damit sich der angehende Betriebswirt mit „viel Muße dem Wissenserwerb widmen kann“, möchte er möglichst wenig Zeit für die Ordnung in den sprichwörtlich eigenen vier Wänden opfern und sucht stattdessen eine „treue Seele“, die ihm diese Haushaltsarbeiten abnimmt.

Die von ihm in einem anderen Inserat ausgeschriebenen Dienste („Hausdiener gesucht“) dürften eine Einzelperson, insbesondere eine, die gleichsam Wissenserwerbsambitionen hegt, gehörig auf Trab halten, denn zu den Aufgaben des zukünftigen Butlers gehören:

  • Putzen, Staubwischen, Bad reinigen (3x die Woche)
  • Betten machen (täglich)
  • Wäsche waschen, Hemden bügeln (ca 2x pro Woche)
  • Geschirr spülen (täglich)
  • Lebensmitteleinkäufe tätigen (1-3x pro Woche)
  • Müll vor die Tür bringen (täglich)
  • frische Schnittblumen besorgen (1x die Woche)
  • in meiner Abwesenheit Briefe und Pakete annehmen

Die Arbeitszeiten, um diese Aufgaben zu erledigen, variieren dabei von werktags 8-16 Uhr bis zu den 3 Stunden, die jeweils am Sonnabend und Sonntag zur Mittagszeit zu absolvieren sind. Nach vorheriger Absprache soll es sechs Wochen Urlaub zuzüglich der gesetzlichen Feiertage geben. „Referenzen im Housekeeping“ sind erwünscht und ein dienstliches iPhone wird der besseren Erreichbarkeit wegen von Justin92 gestellt. Ist das nicht Klasse?

„Ich hab ein schnelles Auto, iPad, genug geld und Champagner im Kühlschrank. Kurz: Ich weiß, wie man lebt und Frauen verwöhnt.“

Ob es sich bei Justin92 um eine reale Person oder um eine Internetkunstfigur handelt, weiß niemand. Das spielt für diese kleine Anekdote auch keine besonders große Rolle. Spannender sind die von ihm im Forum veröffentlichten Beiträge, die bei einem nicht geringen Teil der Netzgemeinschaft für neidgeschwängerte Reaktionen der Ablehnung sorgten, während sie andere zur kollektiven Spielerfahrung mit einem mutmaßlichen Troll animierten.

https://www.youtube.com/watch?v=3ooeUlAK8bc

Wer schmunzeln oder sich die Haare raufen möchte, sollte sich unbedingt mal Justin92 genauer ansehen, der sich in einem anderen Forumsthread folgendermaßen selbst beschreibt: „Ich seh gut aus, groß, blonde Haare, durchtrainiert, mit vielen Muskeln. Bin intelligent (BWL-Student). Ich hab ein schnelles Auto, iPad, genug Geld und Champagner im Kühlschrank. Kurz: ich weiß, wie man lebt und Frauen verwöhnt.“ Was soll man dem noch hinzufügen?

  • Suche Eigentumswohnung zum Kaufen in guter Lage (ryckwaerts)
  • Bib:Love (ryckwaerts)
  • Hausdiener gesucht (ryckwaerts)

Internetrevolution beim Greifswalder „Dokumentationskollektiv urbaner Kunst“

Da sich heute die zweite Internetrevolution dieser Woche ereignete, eine kleine Randnotiz in Sachen Greifswalder Streetart: Das örtliche Dokumentationskollektiv Daklebtwat, dessen Fundstücke hier seit langem den Fuß der Navigationsleiste am rechten Seitenrand zieren und bereichern, ist ab jetzt auch auf facebook unterwegs und unterhält dort von nun an eine eigene Präsenz.

cdu streetart

 (Abbildung: Arvid & Felix)

Dort geht es etwas interaktiver zu als bei Flickr. Es werden beispielsweise Kochrezepte diskutiert, die seit mehreren Wochen an öffentlichen Plätzen in Greifswald geklebt werden, und das Publikum kann auch selbst mal an der Kaffeemühle stehen und eigene Fotos publizieren. Wer hierorts Streetart fotografiert hat, kann diese dem Dokumentationskollektiv aber auch klassisch per E-Mail schicken. Entsprechende Zusendungen sind an daklebtwas [at] rocketmail.com zu adressieren.

Mehr zu daklebtwat: 

Gegen ACTA auf die Straße gehen!

Am Sonnabend, dem Internationalen Aktionstag gegen ACTA, findet auch in Greifswald eine Demonstration gegen das umstrittene Handelsabkommen statt, zu der ein breites Bündnis unterschiedlicher politischer Organisationen aufruft.

INFORMATIONSFREIHEIT UND DATENSCHUTZ IN GEFAHR  

acta demonstration greifswald

ACTA ist ein von mehreren Staaten gemeinsam entwickeltes Regelwerk zur Bekämpfung von Produktpiraterie und Copyright-Verletzungen. Gegnerinnen des Abkommens befürchten neben einer noch stärkeren Überwachung und Reglementierung des Internets auch die Zementierung eines veralteten Urheber- und Patentrechts. Sie kritisieren den „intransparenten und von Wirtschaftslobbies geprägten Entstehungsprozess“ von ACTA.

Im Juli soll im Europäischen Parlament über das Abkommen abgestimmt werden. Vor wenigen Tagen haben indes mit dem Rechts-, dem Innen- und dem Industrieausschuss des Europäischen Parlaments gleich drei Ausschüsse gegen ACTA gestimmt und das Abkommen abgelehnt. Einem Gutachten des Innenausschusses zu den Konsequenzen von ACTA zufolge könnten durch das Anti-Piraterie-Abkommen Grundrechte wie Informationsfreiheit und Datenschutz entscheidend einschränkt werden. Die deutsche Bundesregierung hat die Ratifizierung von ACTA vorerst noch ausgesetzt.

EUROPAWEITE PROTESTE, AUCH IN GREIFSWALD WIRD DEMONSTRIERT

Im Februar 2012 protestierten europaweit mehr als 200.000 Menschen gegen das Handelsabkommen. Auch in Greifswald trugen 250 Personen ihren Unmut darüber auf die Straße und demonstrierten für ihre Freiheit im Netz.

acta demo hgw
(Foto: Jesthan, CC BY)

Im Aufruf zur Greifswalder Demonstration werden neben der Ablehnung von ACTA im Europäischen Parlament unter anderem auch die Wahrung von Netzneutralität, Datenschutz und informationeller Selbstbestimmung sowie eine Reform des Urheber- und Patentrechts gefordert. Das Greifswalder Stopp-ACTA-Bündnis wird unter anderem von den JuSos, der Piratenpartei Vorpommern-Greifswald, von dieLinke.SDS, von Attac, dem AKJ, von Bündnis 90/Die Grünen Vorpommern-Greifswald und von Occupy unterstützt.

Am Freitagabend sollen Schilder und Transparente gebastelt werden, der Treffpunkt hierfür ist 20.30 Uhr im Sofa. Weitere Informationen zu Demoverlauf und -route sind beim Greifswalder Stopp-ACTA-Bündnis zu finden. Einen Eindruck der letzten Demo gegen ACTA vermittelt der vom Studierendenfernsehen Moritz TV produzierte Beitrag.

Fakten: 09.06. | 14 Uhr | Fischmarkt

NDR über Anti-ACTA-Demonstration in Greifswald

Am vergangenen Sonnabend wurde europaweit gegen das geplante ACTA-Abkommen protestiert. Erstmals fand zu diesem Thema auch in Greifswald eine Demonstration statt, an der nach Angaben des NDR ca. 250 Personen teilnahmen.

Der ACTA-Widerstand vor Ort wird von einem Bündnis verschiedener Organisationen unterstützt – darunter die Piratenpartei, das globalisierungskritische Netzwerk Attac, die Grüne Jugend und der Arbeitskreis kritischer Jurist_innen.

stopp acta greifswald

Weitere Informationen über ACTA sind auf dem inzwischen eingerichteten Greifswalder Stopp-ACTA-Blog zu finden. Hier wird auch für künftige Aktionen mobilisiert werden.

Auch das Studierendenfernsehen Moritz TV hat einen Beitrag über die Demonstration veröffentlicht. Angereichert mit Interviews und Hintergründen ist dieser Beitrag deutlich interessanter als der Bericht des NDR.

Nazi-Leaks: Operation Blitzkrieg betrifft auch Greifswald *Update*

Seit Weihnachten werden von Internetaktivisten, die sich dem Anonymous-Netzwerk zuordnen, rechtsextreme Online-Versandhäuser und Webseiten angegriffen. Dabei wurden viele dieser Seiten nicht nur mit sogenannten DDoS-Attacken, also der konzertierten und massenhaften Anfrage vieler Systeme, zur Unerreichbarkeit verdammt, sondern es wurden mit den Angriffen auch Kundendaten erbeutet, die wenig später auf der Website nazi-leaks.net veröffentlicht wurden.

MODEHAUS ODIN: „RUHM UND EHRE DER WEHRMACHT“

blitzkrieg

Die Angriffswelle firmiert unter dem Titel Operation Blitzkrieg und traf bislang unter anderem das Nationale Versandhaus, den Odin-Versand, Erik & Sons sowie den  NPD-Versandhandel Deutsche Stimme. Die Hacker veröffentlichten außerdem Kunden- und Autorendaten der  neurechten Zeitung Junge Freiheit und eine Spenderliste der NPD. Außerdem republizierten sie die 2009 erbeuteten Kundendatenbanken von Thor Steinar und Erik & Sons.

In den geleakten Datenbanken des Odin-Versands finden sich auch die Adressen dreier Greifswalder Kunden. Das sind in Anbetracht der über 90 verschiedenen Treffer, die 2009 in der Thor-Steinar-Datenbank auftauchten, relativ wenig. Der Odin-Versand bietet Textilien (zum Beispiel die Trainingshose Deutsches Reich oder die Kapuzenjacken Autonome Nationalisten und Ruhm und Ehre der Wehrmacht sowie verschiedene Kleidungsstücke bekannter Nazibands von Skrewdriver bis Kraftschlag), aber auch Devotionalien wie das Emailleschild Wolfschanze [sic!] an.

BURSCHENSCHAFT MARKOMANNIA EBENFALLS ALS ADRESSE GELISTET 

Das Haus der Burschenschaft Markomannia Aachen Greifswald ist ebenfalls bei den Adressen auf Nazi-leaks.net gelistet, allerdings beherbergt sie nur einen Abonnenten der Jungen Freiheit, die sich seit den Achtziger Jahren von der Schülerzeitung zum deutschen Leitmedium der Neuen Rechten entwickelte. Die wöchentlich erscheinende Zeitung der Kulturrevolutionäre von rechts wurde von einem Studenten abonniert, der vor zwei Jahren beim Versuch, ins Studierendenparlament (StuPa) gewählt zu werden, scheiterte.

Experten attestieren der Jungen Freiheit eine Scharnierfunktion zwischen rechtem Konservatismus und Rechtsextremismus. 2005 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass das Land Nordrhein-Westfalen die Zeitung in dem von ihm verantworteten Verfassungsschutzbericht nicht in der Rubrik Rechtsextremismus führen darf, auch wenn einzelne Meinungsäußerungen für sich als verfassungsfeindlich angesehen werden können.

Junge Freiheit und Burschenschaft Markomannia bilden ein gutes Paar und hatten auch schon in der Vergangenheit Berührungen. So lud die Burschenschaft 2005  Götz Kubitschek, den von Endstation Rechts als „Salonfaschisten“ bezeichneten, früheren Redakteur der Jungen Freiheit, zu einem Vortrag ein. Der studierte Germanist wurde wegen Beteiligung an rechtsextremen Bestrebungen zwischenzeitlich aus seiner Position als Oberleutnant der Reserve der Bundeswehr entlassen. Außerdem ist er Mitbegründer des Instituts für Staatspolitik, einer wegen rechtsextremer Aktivitäten bis 2005 vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation und Denkfabrik der Neuen Rechten.

Ein Kurzportrait dieser politischen Strömung und Aufnahmen eines Besuchs auf Kubitscheks Ritterburg erschien nach dem Anschlag von Oslo bei der Kulturzeit (3Sat):

DATENSCHUTZ VERSUS POTENZIELLER OPFERSCHUTZ 

In den Kommentarbereichen von tagesschau.de bis zu netzpolitik.org wird indes heftig über das Vorgehen der Anonymous-Aktivistinnen  debattiert. Einerseits bedanken sich viele für die Veröffentlichungen und legitimieren sie mit dem Versagen des Verfassungsschutzes sowie dem erklärten Ziel vieler Neonazis, das demokratische System überwinden zu wollen. Andererseits wird der offensichtliche Verstoß gegen die Hackerethik, die Auflösung informationeller Selbstbestimmung und die undifferenzierte Stigmatisierung als Neonazi kritisiert.

Aktuelle Informationen gibt es bei Twitter unter dem Hashtag #opblitzkrieg.

*Update* 03.01.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass der angesprochene Markomanne auch selbst für die Junge Freiheit als Autor in Erscheinung trat: Integration ohne Sarg, JF, 03.09.2010.

Gleichgeschaltet, mobilisiert, im Krieg: Universität Greifswald arbeitet NS-Vergangenheit auf

Seit heute informiert die Universität Greifswald über ihre Rolle während des Nationalsozialismus. Die Aufarbeitungspläne wurden zu Jahresbeginn in Absprache mit den Dekanen vom Rektorat beschlossen und sehr zügig umgesetzt.

Herausgekommen ist eine Darstellung des aktuellen Forschungsstands zur Greifswalder Universitätsgeschichte zwischen 1933 und 1945 und eine Konkretisierung der Aufarbeitungslücken.

greifswald uni ns
(Screenshot ns-zeit.uni-greifswald.de)

WIE STARK WAREN UNI-ANGEHÖRIGE IN DAS NATIONALSOZIALISTISCHE HERRSCHAFTSSYSTEM INTEGRIERT? 

Die bislang versammelten Informationen und viele digitalisierte Quellen werden, sowohl thematisch als auch chronologisch sortiert, auf einem übersichtlichen Online-Portal angeboten. Ergänzt wird die Darstellung um eine Mediathek, in der Publikationen wie  zum Beispiel Vorlesungsverzeichnisse oder Universitätstaschenbücher abgerufen werden können, zahlreiche Fotos illustrieren die Texte.

Entsprechend dreier zeitlich-inhaltlicher Phasen, Gleichgeschaltete Universität (1933-1935), Mobilisierte Universität (1936-1939) sowie Universität im Krieg (1939-1945), kann sich der Nutzer darüber informieren, wie sich nationalsozialistische Machtpolitik und Ideologie auf das universitäre Leben auswirkten und auf welche Art Professoren, Dozenten, Universitätsmitarbeiter und Studierende in das nationalsozialistische Herrschaftssystem integriert und verstrickt waren.

Über Verweise wird dabei immer wieder auf vorhandene Forschungspublikationen und Quellen verwiesen.

RASSENHYGIENE UND WEHRMACHTSFORSCHUNG

An der Universität Greifswald waren etwa elf Prozent des Lehrkörpers von den „personellen Säuberungen“ betroffen, die nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten durchgeführt wurden. Kurz vor Augang des Jahres 1933 wurde das Institut für menschliche Erblehre und Eugenik gegründet und die sogenannte „Rassenhygiene“ auch in Greifswald als wissenschaftliche Disziplin etabliert.

Geforscht wurde aber auch direkt für die Wehrmacht: 1942 waren an nicht weniger als 14 Einrichtungen der Hochschule Aufträge vergeben: „Das Physikalische Institut war mit nahezu allen Mitarbeitern in derartige Forschungen einbezogen.

1939 jahrbuch universität
(Screenshot ns-zeit.uni-greifswald.de)

Sie betreuten Arbeiten für Marine, Luftwaffe, Nachrichtentruppe etc.. Die Physik galt wie das Chemische Institut als Wehrmachtsbetrieb und unterstand dem Rüstungskommando.“
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Unter der wissenschaftlichen Leitung des Historikers Dr. Dirk Alvermann soll in den kommenden drei Jahren systematisch weitergeforscht werden. Auch das Archiv wird sich noch verändern und in den nächsten Monaten um weitere Dokumente erweitert.

Die Digitalisierung der Quellen, ihre strukturierte Verknüpfung und ihr offener Zugang auf dem Web-Portal sind die großen Stärken bei der Umsetzung dieses längst überfälligen Projekts, das einen facettenreichen Eindruck vom Hochschulwesen unter der nationalsozialistischen Herrschaft vermittelt.