Gedenken an NS-Opfer: 14 neue Stolpersteine für Greifswald

Am Mittwoch wird Gunter Demnig in Greifswald 14 neue Stolpersteine an insgesamt neun Standorten verlegen. Der Berliner Künstler erinnert mit diesen Gedenktafeln seit 1995 an das Schicksal von Menschen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgt, ermordet, deportiert oder vertrieben wurden. Mittlerweile kann man mehr als 45.000 Steine in 18 europäischen Ländern finden.

(Fleischervorstadt-Blog, 2013)

Die ersten elf Stolpersteine in Greifswald verlegte Demnig 2008. „Gedenken an NS-Opfer: 14 neue Stolpersteine für Greifswald“ weiterlesen

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Weckruf an Rex

Ein Gastbeitrag von Mounir Zahran

Dieter Rex, der Besitzer der KAW Hallen, hat einen Wunsch: Ein Einkaufcenter in den Gemäuern der Bahnhofshallen. Wenn alles klappen sollte, wird es 2016 eröffnet werden. Bei manchen Bürgern und Politikern der Stadt fand dieser Gedanke nur wenig Anklang. Offenbar so wenig, dass sich eine Bürgerinitiative gegründet hat, die gegen das Bauvorhaben protestiert. Die Initiative sieht durch das Shoppingcenter die Innenstadt und die Fleischervorstadt gefährdet.

RoSa WG im ehemaligen Witt-Call-Gebäude in Greifswald(Foto: Fleischervorstadt-Blog)

Rex fühlt sich nun bedrängt, anders kann sein Verhalten nicht gedeutet werden. Der RoSa WG wurde vor wenigen Wochen kurzerhand der Mietvertrag im ehemaligen Witt-Call-Gebäude grundlos gekündigt — trotz einer Absprache, die Räume bis zum Anfang der Bauarbeiten nutzen zu dürfen. „Weckruf an Rex“ weiterlesen

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Internationales Studentenfestival GrIStuF braucht dein Sofa und dich!

Nur noch eine Woche, bis das internationale Studentenfestival GrIStuF beginnt und etwa 150 Studierende aus unterschiedlichen Ländern Europas nach Greifswald reisen werden, um sich in Workshops und Vorträgen dem konsumkritischen Festivalthema, Lost in Consumption – Rethinking Economy, anzunähern und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen.

GrIStuF 2014

GRISTUF FEHLEN NOCH 100 BETTEN 

Im Gegensatz zu den früheren Festivals des Vereins orientiert sich die diesjährige Auflage am 2006 organisierten U-Rope-Festival — zumindest was die teilnehmenden Studierenden angeht, die in diesem Jahr ausschließlich aus europäischen Ländern stammen werden. Das ist zwar einerseits schade um den internationalen Charme, den das Festival dadurch ein wenig einbüßt, andererseits deckelt diese Entscheidung auch das Elitenproblem, das sich bei Teilnehmenden mit sehr kostspieligen Anreisewegen fast zwangsläufig ergab. „Internationales Studentenfestival GrIStuF braucht dein Sofa und dich!“ weiterlesen

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Ergebnisse der Kreistagswahl: CDU siegt, SPD und NPD verlieren Zustimmung

Neben den Wahlen für das Europaparlament und die Greifswalder Bürgerschaft wurde am Sonntag auch über die Zusammensetzung des Kreistags Vorpommern-Greifswald abgestimmt. Dabei konnte die CDU einen deutlichen Stimmenzuwachs (+6,3%) verzeichnen, während SPD und NPD im Vergleich zur Kreistagswahl 2011 fast ein Drittel ihrer Stimmen einbüßten. Die LINKE wird zweitstärkste Partei im Kreis.

HAU DEN LUKAS! CDU SIEGT — SOGAR EX-BOXWELTMEISTER SEBASTIAN SYLVESTER SCHAFFT ES IN DEN KREISTAG „Ergebnisse der Kreistagswahl: CDU siegt, SPD und NPD verlieren Zustimmung“ weiterlesen

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Offener Brief zur Umgestaltung der Greifswalder Wallanlagen

Am Dienstag wurde dem Greifswalder Oberbürgermeister Dr. Arthur König (CDU) ein Offener Brief übergeben, ein gleichlautendes Schreiben ging an den Bürgerschaftspräsidenten Egbert Liskow (CDU). In dem Brief kritisieren die 30 Erstunterzeichnenden die rigorose Umgestaltung der Greifswalder Wallanlagen und fordern neben dem Erhalt der verbliebenen Vegetationsstruktur, bei Projekten dieser Größenordnung die Greifswalder Bürgerinnen und Bürger geeigneter miteinzubeziehen.

Sehr geehrter Herr Dr. König, sehr geehrter Herr Liskow,

Wir, die Erstunterzeichnenden dieses Offenen Briefes, sind Greifswalder Bürgerinnen und Bürger, die seit vielen Jahren in dieser Stadt wohnen und die dem vielfältigen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Leben darin eine hohe Wertschätzung entgegenbringen. Kurz gesagt, wir sind stolze Einwohner dieser Stadt. Wir schätzen die Bürgernähe und das gute Zusammenspiel der kommunalen Akteure und Interessengruppen besonders. In der Stadtentwicklung der vergangenen Jahre wurden beachtliche Anstrengungen unternommen, Greifswald zu einem modernen Zentrum der regionalen Wirtschaft, Wissenschaft und des Tourismus weiter zu entwickeln und die Versäumnisse der vorangegangenen Jahrzehnte zu überwinden. Dabei wurde weitgehend versucht, das wertvolle kulturelle und historische Erbe der Stadt behutsam mit den heutigen Anforderungen an eine städtische Infrastruktur in Einklang zu bringen. Dazu gehört auch die Anerkennung des ökologischen Potenzials der Grünanlagen auf das Wohlbefinden der Bevölkerung.

NABU-Demo gegen die Umgestaltung der Greifswalder Wallanlagen(Foto: Fleischervorstadt-Blog, August 2013)

Greifswald war immer auch eine grüne Stadt; ausgezeichnet durch einen einzigartigen Erholungsraum — den Wall mit seinen Anlagen. Welche Stadt wäre nicht stolz auf eine solche Oase lebendiger Natur in der Innenstadt! Unser Heimatgefühl hängt sehr an diesem Wall und seiner unmittelbaren Umgebung. Bei der Benutzung seiner Wege — ob als kurze Verbindung durch die Stadt, oder als Ziel eines erholsamen Spazierganges –, immer schwingt ein Wissen um seine Besonderheit und seinen Wert in uns mit. Anders ausgedrückt: wir waren glücklich mit „unserem“ Wall in seinem gewohnten Erscheinungsbild! Es ist uns immer bewusst, dass wir uns auf einem Areal mit besonderer historischer Bedeutung bewegen — den Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung Greifswalds. „Offener Brief zur Umgestaltung der Greifswalder Wallanlagen“ weiterlesen

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Feierliche Inbetriebnahme: Mit der Teilebahn nach Ladebow

Morgen wird die neue Stadtbahn eingeweiht. Sie führt vom Hauptbahnhof direkt zum Hafen nach Ladebow — beinahe so, wie es im Verkehrskonzept der hansemetro Greifswald vorgesehen war. Doch im Gegensatz zur S1, die auf dem Weg nach Ladebow mehrere Zwischenstopps einlegen sollte, entfallen nun günstig gelegene Haltestellen wie das Nordischen Institut, die Skandinavische Siedlung oder Wieck West — kein Wunder, denn diese Stadtbahn wird vorerst nur einmal fahren.

NACH 11 JAHREN WIEDER GÜTERVERKEHR AM MUSEUMSHAFEN „Feierliche Inbetriebnahme: Mit der Teilebahn nach Ladebow“ weiterlesen

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