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Posts Tagged ‘Polizei’

Schönwalde II: Serieneinbrecher aus der Nachbarschaft überführt

Monday, October 20th, 2014

Logo Polizei MVIn der vergangenen Woche überführte die Greifswalder Polizei einen Serieneinbrecher, der in den zurückliegenden Sommermonaten etwa 80 Kellereinbrüche in Schönwalde I und Schönwalde II begangen haben soll.

Der 25-jährige Mann, der selbst in Schönwalde II wohnt und sich daher vor Ort gut auskannte, soll Werkzeuge, Lebensmittel, Fahrräder “und im Grunde alles, was nicht ‘Niet- und Nagelfest’ war” [sic!], gestohlen und versetzt haben. Dabei soll der inzwischen geständige Einbrecher stets die gesicherten Kellerverschläge mit einem Schraubendreher aufgehebelt haben. Als Tatmotiv gab der junge Mann die Finanzierung seiner Drogensucht an.

  • Greifswalder Polizei klärt Vielzahl von Kellereinbrüchen (PM Polizei, 17.10.2014)

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Feiger Angriff: Rollstuhlfahrerin in der Fleischervorstadt verletzt

Monday, May 26th, 2014

In der vergangenen Woche wurde eine im Rollstuhl sitzende Frau in der Fleischervorstadt von zwei Personen behindertenfeindlich beleidigt und später angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht nun nach den mutmaßlichen Täterinnen.

Logo Polizei MVAm Abend des vergangenen Donnerstags hielt sich die 23-jährige Rollstuhlfahrerin allein in der Erich-Böhmke-Straße auf, wo sie von zwei bislang unbekannten Personen als “scheiß Behinderte” beleidigt wurde. Dieser verbalen Attacke folgte ein tätlicher Übergriff, in dessen Verlauf die mutmaßlichen Täter die Frau mitsamt ihrem Rollstuhl umgekippt haben. Anschließend trat eine der mutmaßlichen Täterinnen der wehrlosen Frau, die nun rücklings in dem nach hinten gekippten Rollstuhl lag, in den Bauch. Ihr Begleiter soll die Angreiferin daraufhin dazu aufgefordert haben, von der Behinderten abzulassen, um ihren Rollstuhl wieder aufzurichten. Anschließend entfernten sich die beiden in Richtung Innenstadt. Das Opfer konnte aus eigener Kraft nach Hause fahren und informierte von dort aus Polizei und Notarzt. Aufgrund von Schmerzen wurde die Frau vorsorglich in die Notaufnahme des Klinikums gebracht, wo eine ambulante Versorgung erfolgte.

Die Polizei bittet um Hinweise möglicher Passanten, die sich zwischen 21.30 Uhr und 23 Uhr im Bereich Erich-Böhmke-Straße aufgehalten und die beiden mutmaßlichen Täter gesehen haben. Bei den beiden Personen soll es sich um eine eher korpulente Frau im geschätzten Alter von 20 bis 30 Jahren handeln, die am rechten Arm ein auffälliges und großflächiges Tattoo trägt. Ihr Begleiter wird als schlanker Mann im Alter von 30 bis 40 Jahren beschrieben. Hinweise auf die beiden Personen, die für diesen widerwärtigen und feigen Übergriff verantwortlich sind, nimmt die Polizei telefonisch entgegen (03834-5400).

  • Behinderte Frau angegriffen und verletzt (PM Polizei, 23.05.14)

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Versuchter Banküberfall in Greifswald

Thursday, May 15th, 2014

Wie die Polizei meldet, versuchte heute Mittag ein bislang unbekannter Tatverdächtiger, die Sparkassenfiliale in der Heinrich-Hertz-Straße / Lomonossowallee zu überfallen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann die Filiale gegen 11 Uhr betreten und zwei Angestellte mit einem pistolenähnlichen Gegenstand bedroht haben. Der mutmaßliche Täter forderte die Herausgabe von Bargeld, jedoch flüchtete der Maskierte wahrscheinlich ohne Beute in Richtung Lomonossowallee. Die Angestellten sollen bei dem versuchten Überfall nicht verletzt worden sein.

Logo Polizei MVObwohl sofort zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei in die Fahndung nach dem Tatverdächtigen eingebunden worden sein sollen, konnte er zum jetzigen Zeitpunkt nicht gestellt werden. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen 20-25jährigen Mann handeln, der zwischen 1,75m und 1,80m groß ist. Er soll einen schwarzen Kapuzenshirt mit blauen Emblemen auf dem Rücken getragen haben und weiterhin mit einer blauen Jeanshose mit beigefarbenen Gürtel sowie blau-weißen Turnschuhen bekleidet gewesen sein. Den pistolenähnlichen Gegenstand soll der Mann in einem beigefarbenen Greifswald-Beutel bei sich geführt haben. Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen und die Ermittlungen zum Tathergang dauern noch an. Hinweise der Bevölkerung werden telefonisch unter 0395/5582-2224, online oder auf der nächstgelegenen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Der letzte Banküberfall in Greifswald liegt erst ungefähr ein halbes Jahr zurück. Damals wurde die Hauptfiliale der Greifswalder Sparkasse überfallen. Der Täter erbeutete mehrere tausend Euro und floh auf einem Fahrrad. Bis heute wurde er nicht gefasst.

  • Versuchter Raub in einer Greifswalder Bankfiliale – Weiterer schwerer Raub auf Bankfiliale in Anklam (PM Polizei, 15.05.14)

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Liberale im Fegefeuer des Kommunalwahlkampfs

Thursday, May 15th, 2014

Heute Nacht gegen 0:20 Uhr wurde die Polizei über ein brennendes Wahlplakat in der Karl-Krull-Straße (Südstadt) informiert. Die daraufhin alarmierte Feuerwehr rückte umgehend aus. Am Einsatzort erwartete die Brandbekämpfer ein flammendes Inferno — nicht ein, sondern gleich zwei Wahlplakate brannten lichterloh.

Brennendes Wahlplakat

Eines der zwei Brandopfer konnte noch an Ort und Stelle identifiziert und der FDP zugeordnet werden. Die zweite Plakatleiche war indes bereits derart verkohlt, dass eine sichere Zuordnung zu einer Partei nicht ohne weitere forensische Maßnahmen möglich ist. Der durch die mutmaßliche Brandstiftung entstandene Schaden wird auf 50 Euro beziffert.

Die unmittelbar eingeleitete, polizeiliche Nahbereichsfahndung blieb erfolglos, jetzt soll die Kriminalpolizei ermitteln. Hinweise, die im Zusammenhang mit dem Brand stehen, werden telefonisch (0395- 55 82 22 24) oder online entgegengenommen.

  • Zwei Wahlplakate in Brand gesetzt (PM Polizei, 15.05.14)

(Foto: David Wulff)

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Pizzeria in der Langen Reihe überfallen — Polizei bittet um Mithilfe

Monday, March 17th, 2014

Gestern Abend wurde eine Pizzeria in der Langen Reihe von zwei vermummten Männern überfallen, die die Angestellten mit einem pistolenähnlichen Gegenstand bedrohten und die Herausgabe von Bargeld forderten.

Logo Polizei MV

Nachdem die beiden mutmaßlichen Täter den Inhalt der Kasse, in der sich mehrere hundert Euro befunden haben sollen, an sich genommen haben, flüchteten sie zu Fuß in unbekannte Richtung. Die vier Angestellten wurden bei dem Überfall nicht verletzt. Eingeleitete polizeiliche Fahndungsmaßnahmen blieben bislang ohne Erfolg — nun wird die Bevölkerung um Hinweise, die zur Aufklärung dieser Straftat führen können, gebeten (PI Greifswald, 03834-5400): Wer hat die Tat oder die Täter beobachtet? Wem sind im genannten Tatzeitraum zwei verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Pizzeria aufgefallen?

Bei der betroffenen Pizzeria soll es sich nicht um San Remo, sondern um Smiley’s handeln. Dies ist leider nicht der erste Überfall in der Greifswalder Pizzabranche — erst vor gut einer Woche wurde ein Pizzafahrer in der Wiecker Dorfstraße niedergeschlagen und ausgeraubt.

  • Bewaffneter Raubüberfall in Greifswald (PM Polizei, 17.03.2014)

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Junger Mann auf dem Wall angegriffen — weil er ein Kleid trug

Monday, March 3rd, 2014

Die Serie unerfreulicher Polizeimeldungen über Verbrechen in Greifswald reißt leider nicht ab. Heute wird über einen gewalttätigen Übergriff auf dem Wall berichtet, den man in den USA wohl unter hate crime — also als aufgrund von Hass oder Vorurteilen begangenes Delikt — verbuchen würde.

Polizei MVAm Sonntag, 04:30 Uhr, kam es vor der Mensa und im Bereich des Mühlentores/Wallanlage zu tätlichen Auseinandersetzungen, bei der zwei Frauen (19, 22 Jahre) und zwei Männer (23, 26 Jahre) verletzt wurden. Zuvor hatten drei Männer einen auf dem Heimweg befindlichen 23-jährigen Gast der “Kostüm Party”, der sich als Frau verkleidet hatte, obszön/diskriminierend/sexistisch beschimpft und angegriffen. Dabei tat sich laut Zeugenaussagen ein 25 bis 30 Jahre und ca. 160 cm großer junger Täter hervor, der u. a. versuchte, einem zur Hilfe eilenden jungen 26-jährigen Mann mit einem Schlagring anzugreifen. Der Schlag traf jedoch eine 23-jährige Frau, die zu Boden ging und kurzzeitig bewusstlos wurde. Eine weitere 19-jährige junge Frau erlitt ebenfalls Schlagverletzungen.

Die Polizei konnte die Täter, zu denen bereits sehr gute Zeugenhinweise vorliegen, vor Ort nicht mehr stellen. Ein gerufener Rettungswagen versorgte die Geschädigte am Wall ambulant.

In Deutschland gibt es keinen eigenen Staftatbestand für Hassverbrechen. 2012 scheiterte eine Gesetzesinitiative, die eine Änderung des Strafgesetzbuchs vorsah, um Taten aus menschenverachtenden Motive härter zu bestrafen. Dem Themenfeld Hasskriminalität werden politisch motivierte Straftaten zugeordnet, die sich gegen eine Person aufgrund ihrer politischen Einstellung, Nationalität, Volkszugehörigkeit, Rasse, Hautfarbe, Religion, Weltanschauung, Herkunft, sexuellen Orientierung, Behinderung, ihres äußeren Erscheinungsbilds oder ihres gesellschaftlichen Status richten.

  • Polizei ermittelt nach Körperverletzungen (PM Polizei, 03.03.2014)

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Tschetschenische Familie bei Abschiebung aus Greifswald getrennt

Monday, March 3rd, 2014

Gastbeitrag von der Gruppe Defiant 

In den frühen Morgenstunden kam es heute in Greifswald zu einer Abschiebung nach Dublin-II-Verfahren. Gemeinsam mit zwei Mitarbeiter_innen der Ausländerbehörde holten Polizeibeamte eine sichtlich aufgelöste Frau und ihren 15-jährigen Sohn aus dem hiesigen Flüchtlingsheim, um sie, wie eine Woche zuvor den Rest der Familie, nach Polen abzuschieben.

VERSTOSS GEGEN DIE MENSCHENRECHTE

Bereits am vergangenen Dienstag betraten uniformierte Beamte die sogenannte „Gemeinschaftsunterkunft” in der Spiegelsdorfer Wende, um die hier untergebrachte sechsköpfige tschetschenische Familie abzuschieben. Einer der vier Söhne (15 Jahre) versteckte sich und blieb unauffindbar. Aus nicht nachzuvollziehenden Gründen entschieden die beteiligten Beamten daraufhin die Familie zu trennen und erst einmal Vater und die anwesenden Söhne (10, 10 und 21 Jahre) nach Warschau zu schicken, während der (re)traumatisierten Mutter ein zweiter Abschiebetermin für sich und den verbliebenen Sohn mitgeteilt wurde. „Diese willkürliche Entscheidung stellt in unseren Augen eine klare Verletzung der Menschenrechte dar”, so Katharina Lang, Pressesprecherin der antifaschistischen Gruppe Defiant „und wir verurteilen sie zutiefst!”

Abschiebung von zwei Tschtschenen aus der Gemeinschaftsunterkunft in GreifswaldWie tausende Flüchtlinge floh auch diese Familie aus Angst vor Gewalt und Folter im Zuge der Tschetschenienkriege. Die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet im Menschenrechtsreport Nr. 68 vom „Verschwindenlassen” vermeintlicher Kadyrow-Gegner und ihren Angehörigen, von Folter in Haftanstalten und an geheimen Orten, sowie massiver Verstöße gegen die Frauenrechte als Beispiele „besonders gravierender Menschenrechtsverletzungen”. Auch die UNHCR weißt in einer Stellungnahme vom Januar 2002 (pdf-Dokument, 163 kb) auf „weit verbreitete schwere Menschenrechtsverletzungen und Verstöße gegen das humanitäre Recht im Konfliktgebiet” hin. Aus verlässlichen Quellen lägen Berichte über „Folter, Massenexekutionen, willkürliche Inhaftierungen, Verschwindenlassen, Vergewaltigungen, Misshandlungen, weitreichende Zerstörungen und Plünderungen von Eigentum vor”.

Und doch wird kaum ein Asylverfahren für Menschen aus der Russischen Föderation inhaltlich entschieden, da in der Regel die Dublin-II-Verordnung greift, nach welcher Flüchtlinge automatisch in sogenannte sichere Drittstaaten abgeschoben werden, sofern sie dort auf der Flucht zuerst registriert wurden. Statt der Asylgründe wird also nur noch der Reiseweg geprüft, der die meisten Tschetschenen über Polen nach Deutschland führt. (more…)

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